Unser Verein

Das Vereinsgebiet des Imkerverein Altenhundem e.V. umfasst das Gebiet der Stadt Lennestadt sowie der Großgemeinde Kirchhundem.
Hinzu kommen einzelne Mitglieder aus der Gemeinde Finnentrop. Sie alle gehören zum Kreis Olpe, welcher sich im Südwesten von
NRW befindet.

Mit seinen zurzeit 80 Mitgliedern zählt der Verein zu den größeren im Bereich des Imker-Landesverbandes Westfalen-Lippe.
79 aktive Mitglieder bewirtschaften in diesem Jahr 458 Bienenvölker. Das jüngste Mitglied zählt 15 Jahre, das älteste 81 Jahre.
Der Altersdurchschnitt von 57 Jahren ist sehr positiv. Allerdings ist die Frauenquote sehr gering.

       

Ein wichtiges Ziel ist es, mehr junge Mitglieder in die aktive Vereinsarbeit einzubinden. Die Möglichkeit von erfahrenen Imkern
zu lernen soll durch ein interessantes Jahresprogramm gefördert werden.

Geimkert wird vorwiegend in Magazinbeuten im Deutsch Normalmaß, gefolgt vom Zandermaß. Das imkern in Bienenhäusern
ist stark rückläufig, da die Arbeit an den Magazinen sehr gut bei freier Aufstellung funktioniert. Die Imker des IV Altenhundem e.V.
bearbeiten durchschnittlich 6 Völker und sind somit Hobbyimker, die ihren Betrieb nicht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausrichten.
Die Liebe zur Natur und den Bienen prägt sie.

Zur Vereinsarbeit gehört nicht nur die Betreuung der Imker sondern auch deren Fortbildung, wie z.B. Fahrten zu den Bieneninstituten
und Großimkereien. Bereits im Jahr 1975 besuchte der Verein das Bieneninstitut in Münster. Es folgten Besuche der Institute Kirchhain,
Mayen, Oberursel und Celle. Auch das Bienenmuseum in Weimar war Ziel einer Fahrt. 1980 erfolgte eine 2 Tagesfahrt zu Imkermeister
Pfefferle in Münstertal, im Schwarzwald.  10 Jahre später ging es für 2 Tage zur Korbimkerei in Hermannsburg, in der Lüneburger Heide.

         

Ein Thema was dem Verein besonders am Herzen liegt, ist die Öffentlichkeitsarbeit. Seitdem im Juni 2007 der Lehrbienenstand
wieder eröffnet wurde, finden regelmäßig Lehrgänge, Vorträge und Tage der offenen Tür statt. Jeweils am 1. Sonntag im Monat Juli
wird öffentlich Honig geschleudert. Dann heißt es: Woher kommt der Honig? Der Weg von der Wabe bis ins Glas.
Dort kann jeder Besucher die Entnahme der Honigwaben, das entdeckeln, schleudern, sieben, abfüllen usw. beobachten und sich gern
ein Glas frischen Honig mitnehmen.

Hinzu kommt die Vorstellung des Vereins bei Stadtfesten und anderen Märkten auf Stadtgebiet. Am Vereinsstand wird jeweils ein
Bienenschaukasten, Imkergeräte und Infomaterial zur Schau gestellt. Imker geben Besuchern gern Auskunft über die Bienen
und ihren Nutzen.